64-449 Integriertes Seminar Software-Reengineering

Veranstaltungsdetails
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Lehrende: Prof. Dr. Matthias Riebisch; Sebastian Gerdes

Veranstaltungsart: Seminar

Anzeige im Stundenplan: SRE Sem

Semesterwochenstunden: 2

Unterrichtssprache: Deutsch / Englisch

Min. | Max. Teilnehmerzahl: - | 40

Kommentare/ Inhalte:
Anforderungen an Softwaresysteme unterliegen vielfältigen Änderungen in schneller Folge. Kann eine Software nicht mehr entsprechend verändert werden, verliert sie ihre Nutzbarkeit. Bei der Durchführung von Änderungen (oft als Wartung bezeichnet) müssen strukturelle Mängel vermieden werden, weil sonst eine abnehmende Änderbarkeit eintritt. Wirtschaftliche Schäden wären die Folge, weil auch eine Neuentwicklung der Software wegen Kosten und Risiken keinen Ausweg darstellt. Zur Vermeidung dieser Situation müssen Änderungen in Reengineering-Maßnahmen integriert werden.
Das Modul behandelt Maßnahmen für die Verbesserung der Struktur von existierenden Softwaresystemen mit dem Ziel ihrer Vereinfachung und der Verbesserung der Erweiterbarkeit und weiterer Qualitätsmerkmale wie Verständlichkeit, Robustheit und Portierbarkeit. Dabei wird vorrangig die Softwarearchitektur verändert, die Funktionalität des Systems nicht oder nur wenig. Die Begriffe Refactoring und Software-Wartung beschreiben Teilaspekte des Reengineering.

Lernziel:
Die Studierenden erkennen und erlernen anhand des Themas Techniken der Analyse, der Bewertung, und der Überarbeitung von Legacy-Systemen auf den Ebenen Code und Modell kennen. Dabei wird auf die Wechselwirkungen von Anforderungen und Qualitätszielen einerseits und Technologien und Mitarbeiterkompetenzen andererseits mit den Techniken des Reengineering eingegangen. Im Blickpunkt stehen dabei Fragen der Effizienz der Techniken vor dem Hintergrund hoher Komplexität und nicht immer hohen Qualitätsstands von Dokumentationen. Dabei werden Arten von Werkzeugunterstützung vorgestellt.
Dies wird sie befähigen, in der existierende Softwaresysteme zu bewerten, zu überarbeiten und weiterzuentwickeln. Des Weiteren verstehen sie, welche Analyse- und Bearbeitungstechniken für unterschiedliche Ebenen der Bearbeitung (System-, Komponenten- , Modul-Ebene) geeignet sind und nach welchen Kriterien diese Techniken auszuwählen sind.

Vorgehen:
Zu Beginn des Moduls werden Referatsthemen vergeben, welche durch die Teilnehmenden während des Semesters eigenständig bearbeitet und ab Anfang Juni in Form eines Vortrags (20 .. 25 min) und einer Ausarbeitung (ca 20 S.) vorgestellt werden.
Im Rahmen der Vorlesung erfolgt die Einführung in die oben genannten Themen, womit die Basis für die Seminarvorträge gelegt wird.
Die Unterrichtssprache von Vorlesung und Seminar ist Deutsch. Materialien werden in deutscher und teilweise in englischer Sprache ausgegeben.

Literatur:
Es werden Vorlesungsmaterialen bereitgestellt, die unter anderem Fragen zur Wiederholung und Prüfungsvorbereitung enthalten und die Basis für Mitschriften darstellen. Weiterführende Literatur wird in der Veranstaltung bekannt gegeben.

Kleingruppe(n)
Die Veranstaltung ist in die folgenden Kleingruppen aufgeteilt:
  • Gr.01 Mi.16-18 Uhr (F-009)

    Prof. Dr. Matthias Riebisch; Sebastian Gerdes

    Mi, 3. Apr. 2013 [16:15]-Mi, 10. Jul. 2013 [17:45]

  • Gr.02 Mi. 16-18 Uhr (D-125) - englisch

    Prof. Dr. Matthias Riebisch; Sebastian Gerdes

    Mi, 3. Apr. 2013 [16:15]-Mi, 10. Jul. 2013 [17:45]

Termine
Datum Von Bis Raum Lehrende
Es liegen keine Termine vor.
Prüfungen im Rahmen von Modulen
Modul (Startsemester)/ Kurs Prüfung Datum Lehrende Bestehens­pflicht
Übersicht der Kurstermine
Lehrende
Prof. Dr. Matthias Riebisch
Sebastian Gerdes